Freitag, 26. September 2014

Über die Schattenseiten des Mutterseins

Heute hatte ich einen Tag, über den ich unbedingt bloggen will, aber noch gar nicht so recht weiß wie. Da fällt mir wieder auf, dass Blogs lesen viel einfacher ist, als gute Artikel zu schreiben. Schließlich will ich für meine Leser - oder besser potentiellen Leser - einen Mehrwert bieten und unterhaltsam sein, dabei ehrlich von mir schreiben und niemanden langweilen.

Ihr seht, ich gehe selten unbefangen heran, an die Dinge, die ich mache. So ist das (leider) auch mit dem Muttersein. Zwar habe ich auf keinen Fall das Ziel, perfekt zu sein, aber doch den Anspruch an mich, zu reflektieren und die wichtigen Entscheidungen bewusst und halbwegs klug zu treffen. Ich bin sicher, meine Tochter wird mich später kritisieren – das hoffe ich sogar. Dann will ich mir sicher sein, dass ich mein Bestes gegeben habe.

Dies wird nicht einfacher dadurch, dass ich Vieles anders mache als meine Eltern es getan haben und als es die meisten meiner Bekannten, Verwandten und Freunde tun. Allein sein mit meinen, unseren Entscheidungen finde ich manchmal ziemlich beängstigend und verunsichernd. Gerade hier hat mir in den letzten zwei Jahren die Welt der Elternblogs sehr geholfen. Ich habe so viele tolle Mütter und deren Familien verfolgt und gesehen: Wir sind mit unserer Art Familie zu leben nicht allein.

Doch obwohl ich mittlerweile sogar im „echten Leben“ Freunde gefunden habe, die z. B. lange stillen, im Familienbett schlafen und ihre Kinder gleichwertig behandeln statt althergebracht zu erziehen, bin ich in Situationen, die nicht rund laufen verunsichert.
Ich will dann nicht in alte, autoritäre Muster verfallen, aber meinem Kind den nötigen Halt und die Führung geben, die es braucht. Für mich zugegeben manchmal ein Balanceakt.

Heute war so eine Situation als meine Tochter nicht wie üblich nach dem Eltern-Kind-Kreis, den wir freitags vormittags immer besuchen, einschlief. Sie war sichtlich unzufrieden und sah sehr müde aus, konnte aber weder auf der Autofahrt nach Hause, noch im Arm beim Stillen einschlafen. Als es langsam wirklich spät wurde, schlug ich ihr vor, sie mit dem Kinderwagen umher zu fahren. Dies hat sie in letzter Zeit oft gewünscht und es hat auch gut funktioniert. Doch kaum waren wir zwanzig Meter gefahren, fing sie an bitterlich zu weinen. Das tut sie sehr selten und ich war etwas verzweifelt, da ich nicht verstand, warum es ihr so schlecht ging.

Während ich also über den Buggy gebeugt versuchte, mit meiner Tochter zu sprechen, sie zu trösten und eine Lösung zu finden, merke ich, dass ich angestarrt werde. Eine Frau, die von Tür zu Tür ging, um Äpfel aus der Pfalz zu verkaufen, war nur zwei Meter entfernt stehen geblieben und sagte dann als ich sie entdeckte in vorwurfsvollem Ton: „Das machen die Kinder halt mal.“
Meine Reaktion war leider nicht sehr gewaltfrei, da ich ihre Art uns anzuglotzen und ungefragt zu kommentieren in meinem Stress sehr übergriffig fand. „Dass ist ja interessant. Ich habe mein Kind erst seit zwei Jahren, da weiß ich noch nicht so gut Bescheid.“, sprach ich und schob den Kinderwagen aus ihrem Sichtfeld in den nächsten Hauseingang. Dort nahm ich meine Tochter auf den Schoß und tröstete sie. Sie wollte nach einer Weile wieder in den Wagen, ausruhen, aber nicht schlafen. Also fuhren wir weiter.

Leider fing mein müdes Kind bald wieder an zu weinen, wollte das Verdeck runter haben, wieder hoch und das Tuch drüber, zog dann daran,  so dass es zu Boden fiel. Als ich ihr sagte, dass ich  das Tuch dann lieber wieder hochlege, weinte sie noch mehr. Und wer stand wohl abermals neben uns? Richtig! Und ja, sie starrte uns wieder an. Ich bat sie also, uns doch bitte etwas Privatsphäre zu geben, da das einfach nicht hilfreich sei. Und da legte sie los. Ich sei eine furchtbare Mutter, mein Kind könne einem leid tun, dass es so weinen müsse. Es täte ihr in der Seele weh, wie ich mit ihr umginge und überhaupt, warum ich sie ständig ansprechen würde. Sie würde hier nur arbeiten und mit Menschen wie mir würde sie ohnehin nicht sprechen. Ich konnte kaum halbe Sätze dazwischen  sagen. Meine Tochter lag geschockt im Wagen und war ruhig. Ich sagte ihr, dass wir jetzt erst einmal weiterfahren und ging.

Und wisst ihr, was das Schlimmste daran war? Als mein Mann eine Stunde später nach Hause kam, musste ich einfach weinen. Diese Person hatte meinen wunden Punkt getroffen. Ich hatte tatsächlich nicht gewusst, wie ich meiner Tochter helfen konnte. Meine Ideen hatten nicht gefruchtet, ich war überfordert und gestresst und ja, sie tat mir auch leid. Ich fühlte mich bereits nicht gerade wie die Mutter des Jahrhunderts und da trafen mich diese Worte so sehr.

Über all die Labels wie Maternal Gatekeeper, Hausfrau, Latte Macchiato- Mom und Co konnte ich bisher eher schmunzeln, auch wenn es mich schon gewundert hat, dass es nur negative Bewertungen für Mütter gibt. Die Mommy Wars habe ich bisher als Phänomen wahrgenommen, mich aber nie wirklich betroffen gefühlt. Aber ein so direkter Angriff hat mir heute gezeigt: Als Mutter ist man leichte Beute.

Natürlich hat die Apfelverkäuferin keine Ahnung von uns. Aber wer hat schon Ahnung von den Menschen, Eltern, Familien, die er im Vorbeigehen, auf Spielplätzen, im Bus oder im Café trifft? Wer weiß, welchen Schaden all diese Kritik, all die negative Energie anrichtet?

Jetzt mit dem nötigen Abstand, einem schönen Tagesausklang beim Ponyreiten mit meiner Tochter, einem gemeinsamen Abendessen und dem Einschlafkuscheln, bin ich wieder ganz bei mir. Jetzt sehe ich, dass heute der erste Tag war, an dem mein Tochterkind keinen Mittagsschlaf machen konnte und wir einfach beide davon überrascht waren. Ich bin mir sicher, dass sie die ganze Zeit wusste, dass ich ihr helfen möchte und das macht mich in meinen Augen zu einer guten Mutter.

Eure Julia aus der guten Kinderstube



Donnerstag, 25. September 2014

Buch des Monats

Fallers große Liebe von Thommie Bayer


Manchmal finden einen Bücher ja genau dann, wenn man sie gut gebrauchen kann. Als ich das Buch Fallers große Liebe geschenkt bekam, hatte ich noch nie etwas von Thommie Bayer gehört, geschweige denn gelesen. Ich hatte ehrlich gesagt schon lange nichts mehr gelesen, was mich wirklich unterhalten hätte, da ich auf der Arbeit sehr eingespannt und mit dem damals - noch unerfüllten - Kinderwunsch beschäftigt gewesen war. Dabei bin ich eigentlich eine große Leseratte. Als ich dann schwanger und zuhause endlich wieder Zeit hatte, lagen bei uns nur Thriller und Krimis und eben Fallers große Liebe ungelesen herum. Alles mit Aufregung ging ja mal so gar nicht während des Schwangerseins und so schnappte ich mir das kleine Büchlein.

Unerwartet wurde ich in eine Geschichte langsamen Tempos entführt, die einen mit ihrer klaren, humorvollen und tiefgründigen Sprache fesselt. Alexander ist Büchernarr, betreibt mit mauem Erfolg ein Antiquariat und lebt zwischen und in seinen Büchern. Eines Tages trifft er auf Faller. Dieser bietet ihm erst seine Bibliothek zu Kauf an, um ihn dann als Fahrer für seine Reise durch Deutschland zu engagieren. Ziel unbekannt. Unterwegs nähern sich die beiden Protagonisten einander in klugen, persönlichen und unterhaltsamen Gesprächen an. Dies bleibt nicht ohne Missverständnisse und Irrtümer, denen Alexander im Bezug auf das Mysterium Faller erliegt.

Mehr möchte ich über die Handlung gar nicht verraten, um niemandem das Lesevergnügen zu verderben. Das Buch handelt im Wesentlichen von der Liebe, die auf eine mir ganz neue, unkitschige Weise besprochen wird. Es ist ein Buch, dass man langsam lesen sollte, weil man sonst mit dem Gefühl zurückbleibt, dass es einfach zu schnell vorbei ist.

Eure Julia aus der guten Kinderstube















Sonntag, 21. September 2014

Kinder sind Gäste

Schon so lange ich denken kann, war mir klar, dass ich Mutter sein will. Keine Ahnung woher dieser tiefe Wunsch kam. Eine Familie war immer mein Ziel und ging mir auch schon während der Schulzeit über jegliche Karrierepläne. Am liebsten wäre ich eine junge Mutter geworden. Doch leider fehlte dazu lange der passende Mann an meiner Seite, so dass ich erst mit 33 schwanger wurde.

Endlich schwanger! Welch ein Glück.
Meine Tochter ist die Erfüllung meines großen Lebenstraums. Und ja, es ist wirklich so schön, Mutter zu sein, wie ich es mir vorgestellt hatte. Da ich schon sehr früh als Babysitterin und später sogar einige Jahre als Nanny von Zwillingen gearbeitet habe, war mir auch die anstrengende Seite von Kindern nicht unbekannt. Diese ist für Eltern sicher noch ausgeprägter. Schließlich können mein Mann und ich die Verantwortung nicht mit dem Feierabend zurückgeben. Dafür liebe ich mein eigenes Kind noch viel stärker und kann somit mehr annehmen.

Kurzum: Ich bin zurzeit eine sehr glückliche Frau. Gleichzeitig mit der Erfüllung meines Traumes, bzw. zeitlich etwas versetzt, habe ich mir nun neue Träume gesucht. Und damit meine ich nicht, dass mein Mann und ich gerne ein zweites Kind möchten, sondern die Verwirklichung eines anderen Teils meiner Person.

Seit letzter Woche habe ich die Ausbildung zur Heilpraktikerin (Psychotherapie) begonnen. Danach, so der Plan, bilde ich mich so lange weiter, bis ich Menschen bei ihren Beziehungen beraten kann. Eltern und Kindern, Ehepartner, Freunde, Schwiegertöchter und Schwiegermütter, Arbeitnehmer und Chefs... eben alle, die sich in destruktiven Konflikten gefangen fühlen.

Dieser Weg schwebt mir so oder ähnlich schon länger vor, aber erst jetzt habe ich den Mut, ihn zu gehen. Bereits nach der Schule war es mein Wunsch Sozialpädagogik zu studieren, wovon mir ein Mitarbeiter des Arbeitsamts leider erfolgreich abriet. So wurde ich Krankenschwester, studierte einige öde Semester Heilpädagogik, betreute Zwillinge als Kindermädchen und stieg quer in eine Marketingagentur für das Gesundheitswesen ein. Mit der Elternzeit erinnerte ich mich an meine ursprüngliche Berufung und schmiedete Pläne.


Auch wenn mein Mann derzeit die Familie ernährt, will ich mich weiterentwickeln. Nicht, weil ich sehr karrierebewusst wäre und unbedingt eigenes Geld verdienen will. Sondern deshalb, weil ich mir und meinen Kindern zuliebe nicht nur Mutter sein will. Meine Tochter und mögliche weitere Kinder sind Gäste in meinem Leben. Sie sind die liebsten und tollsten Gäste, für die ich alles tun will, was in meiner Macht steht, um sie auf ihr Leben nach unserer Familie vorzubereiten. Aber sie werden gehen und ich will sie dann gerne gehen lassen. Dafür muss ich auch meinen eigenen Weg verfolgen, mit meinem Mann, für mich selbst.

Eure Julia aus der guten Kinderstube



Donnerstag, 18. September 2014

Von Angst und Vertrauen

Die Ängstlichkeit hat keinerlei konstruktive Auswirkungen, wohingegen das Vertrauen ein wertvolles Geschenk ist. Jesper Juul

Ich steckte gerade in der Prozedur der Kinderwunschbehandlung, die von Hormonen, Hoffnungen und Enttäuschung geprägt war, und hielt endlich einen Test in der Hand auf dessen Display klar das Wort „schwanger“ stand. Die Freude und Erleichterung war unbeschreiblich. Doch seit jenem Moment wusste ich auch: Ab heute werde ich mir wohl immer Sorgen um mein Kind machen.


Schon nach dem ersten Termin im Kinderwunschzentrum ging es los. Der Arzt wirkte sehr zerstreut, gratulierte mir nicht, schallte ernst herum und meinte dann, dass man noch nichts sehen könne und ich in zwei Wochen wiederkommen solle. Dabei hatten mein Mann und ich beide gedacht, ein kleines Pünktchen in der Ecke zu sehen. Stattdessen bekam ich ein Ultraschallbild mit einer scheinbar leeren Fruchtblase in die Hand.


Wie bangte ich bis zum nächsten Termin! Als meine Mutter mich nach ein paar Tagen besuchen kam, brach ich weinend zusammen, so groß war die Angst. Sie war empört über den unsensiblen Arzt und riet mir, schon eher zur Kontrolle zu gehen.

Doch bis zum Abend hatte ich mich gefangen. Sorgen machen war ja in Ordnung, aber man darf sich vor der Angst im Leben nicht übermannen lassen – auch dann nicht, wenn es um das eigene Kind geht. So übte ich mich in Gottvertrauen und hatte auch Glück: Mein Kind war da und es war gesund!

Auch nach der Geburt gab es eine Phase, in der eine fiese Angst aufkeimte. Ich hatte mein Tochterkind nicht mehr sicher in meinem Bauch und jeder schien nur noch vom plötzlichem Kindstod zu sprechen. Ich recherchierte, folgte meinem Bauchgefühl und es wurde besser.

Seitdem gibt es immer wieder Situationen, in denen die Angst mich anspringt. Ich vertraue meinem Kind und mir ist auch klar, dass sie sich immer leicht überfordert, um zu lernen. Anders wäre für sie keine Entwicklung möglich. Doch wenn sie oben an einer drei Meter hohen Rutsche rumturnt und noch mal eben an der Stange darüber hängt und sich schaukeln lässt, sterbe ich - ich gebe es zu - tausend Tode. Das macht mein Mutterherz kaum mit. Ich will sie am liebsten abhalten, zu ihr hochklettern und sie beschützen.

Doch dann merke ich: Auch ich muss ständig leicht über meine Grenzen gehen, damit sie sich frei entwickeln kann.
Diese Erkenntnis mag einfach sein, aber sie ist ein großes Geschenk, denn es gilt ebenso für mein eigenes Leben und meine persönliche Entwicklung. Wir alle müssen unsere Komfortzone ab und an verlassen, um zu wachsen und schlicht, um zu leben. Nehmen wir uns unsere mutigen Kinder zum Beispiel.

Eure Julia aus der guten Kinderstube





Dienstag, 16. September 2014

Meine Einschulung

Wie viele sechsjährige Kinder wurde auch ich heute eingeschult, denn vor wenigen Stunden startete meine Ausbildung zur Heilpraktikerin (Psychotherapie). Leider habe ich keine tolle Schultüte bekommen, aber man kann ja bekanntlich nicht alles haben. Und mein Abitur ist ja auch schon eine ganze Weile her *hüstel*.


Ein wenig aufgeregt war ich schon, immerhin ist es der erste Schritt auf dem Weg zu meinem beruflichen Traum und somit beginnt ein wichtiger neuer Lebensabschnitt. Ich werde nun also jeden Dienstagabend für drei Stunden mit zehn sehr unterschiedlichen, aber meist sympathischen Menschen zusammen sein und hoffentlich sehr viel über die menschliche Psyche lernen.

Und so Gott will - oder in diesem Fall der zuständige Amtsarzt - halte ich dann Ende März 2015 meine Heilerlaubnis in den Händen. 


Eure Julia aus der guten Kinderstube



Montag, 15. September 2014

Erwischt... vom Liebster Award


Ich wurde von der guten Nina von http://philinsmom.com für den Liebster Award nominiert. Gerade mal zwei Posts und schon mit dabei, Dank fehlender Follower. Da freue ich mich umso mehr, dass Du mich gefunden hast liebe Nina! Deine Fragen beantworte ich sehr gern und ich habe, wie Du auch, drei neue Blogs nominiert.



Hier kurz die Spielregeln zum Verständnis:

1. Verlinkt die Person, die Euch verlinkt hat – nämlich mich!
2. Beantwortet die 11 Fragen, die Ihr ganz unten findet
3. Findet 11 Blogs, mit unter 200 Followern und nominiert sie
4. Denkt Euch 11 neue Fragen für diese Blogger aus


Ninas Fragen an mich:


Wann war Dein erster Beitrag auf deinem Blog online ?
Das war gerade erst am 11. September und schon macht es mir sehr viel Spaß.

Wie oft veröffentlichst Du einen Post ?
Ich werde mindestens einmal pro Woche einen Post veröffentlichen.

Drei Facts über Dich
Ich bin farbenblind, lese unheimlich gerne und esse lieber Chips als Schokolade.

Land oder Stadt?
Definitiv dazwischen! Ingelheim ist eine Stadt, die aber sehr ländlich ist. Da die Stadt ungewöhnlich wohlhabend ist, Boehringer sei Dank, gibt es hier ein großes kulturelles Angebot. Trotzdem kennt man sich und grüßt sich auf der Straße. Für uns gerade die perfekte Mischung.

Wann hast Du das letzte Mal so richtig ausgeschlafen?
Das ist jetzt so circa drei Jahre her.

Euer letzter Urlaub war wann und wo?
Zuletzt waren wir im Januar 2014 im schönen Aarhus in Dänemark. Es gibt im Winter kaum gemütlichere Orte.

Einzelkind oder Fußballmannschaft?
Ich selbst habe einen großen Bruder und für meine Tochter wünsche ich mir auch ein Geschwisterkind. Da ich sie aber erst mit 34 bekam und jetzt 36 bin, kann ich die Fußballmannschaft sicher ausschließen.

Wie viel Zeit hast Du zum bloggen?
Das ist sehr unterschiedlich. Gerade hat mein Mann Urlaub, was ich auch zum Start genutzt habe. Sonst bleibt der Mittagsschlaf und die Abendstunden.

Was gefällt Dir am meisten an Deinem Blog?
Dass ich mich getraut habe, es zu versuchen!

Dein größter Traum?
Selbständig als Familien- und Beziehungstherapeutin zu arbeiten, mit einer guten Mischung aus Therapie, Workshops und Seminaren.

Du machst beim Liebster Award mit weil…
...ich die Antworten der anderen auch immer interessant fand und überhaupt glücklich bin, dass mich jemand gefunden hat. Er ist ja dazu da, dass man neue Blogs kennenlernen kann.


Ich nominiere:






Meine Fragen an euch:


  1. Wer hat Dich zum Bloggen inspiriert?
  2. Welches Gericht isst bei Dir die ganze Familie am liebsten?
  3. Berge oder Meer?
  4. Was machst Du genauso wie es Deine Eltern schon gemacht haben?
  5. Was machst Du ganz anders als es Deine Eltern gemacht haben?
  6. Was ist die schönste Wortkreation in Deiner Familie?
  7. Wie oft fährst Du mit dem Fahrrad?
  8. Was fandest Du bevor Du Mutter wurdest total daneben und machst es jetzt auch?
  9. Welche Musik magst Du?
  10. Welches ist Dein liebstes Gedicht?



Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim verlinken und beantworten der Fragen. Gern könnt Ihr im Kommentarbereich eure Beiträge dazu verlinken.

Julia aus der guten Kinderstube



Sonntag, 14. September 2014

Sieben Sachen Sonntag

Seit ich Blogs lese, gefällt mir der Sieben Sachen Sonntag sehr. Ich mag den Blick hinter die Kulissen und mache daher auch gern. Die Idee kommt von Frau Liebe und weitere Sonntage findet ihr hier beim GrinseStern.

Also, los geht´s:

Morgens erst einmal die Fingerspitzen in Zitrone eingelegt, da die Weinlese gestern ihre Spuren hinterlassen hat.


Mit Zitrone Fingernägel vom Dornfelder befreien



















Nachdem wir gestern keine Zeit für den Wochenendeinkauf hatten, gab es ein Restefrühstück mit viel Obst und Croissants vom Bäcker. (Danke, dass es Sonntagsbäcker gibt.) Zum Glück war noch Kaffee im Haus.




















Danach habe ich leckere, vegane Teebrötchen für den Nachmittag gebacken. Heute kommen Freunde und die Patentante meiner Tochter, um ihren Geburtstag vom Dienstag nachzufeiern.




















Ein kleiner Wettercheck: Naja, geht so. Es regnet nicht.




















Mit der Tochter Hof gespielt, wo gerade der Traktor steht. Ein Kinderparadies!




















Nachmittags kommen die Gäste und bringen Geschenke und Kuchen.




















Chaos beseitigt, Füße hoch, gebloggt und jetzt noch ein wenig im aktuellen Buch lesen.




















So, das war er, mein erster Sieben-Sachen-Sonntag.


Eure Julia aus der guten Kinderstube



Donnerstag, 11. September 2014

Die gute Kinderstube ist eröffnet!

Auszug aus dem Duden:
Kinderstube Worttrennung: Kin|der|stu|be (veraltet, noch landschaftlich) Kinderzimmer, im Elternhaus genossene Erziehung, die sich besonders in jemandes Benehmen, Umgangsformen erkennen lässt. Beispiele: eine gute, schlechte Kinderstube gehabt haben (gut, schlecht erzogen worden sein) Hast du denn keine Kinderstube?

Puh! Ich habe es geschafft. Ich habe all meinen Mut zusammengenommen und mein eigenes Blog erstellt.
"Mutig? Es bloggt heute doch jede zweite Mutter!", werdet ihr vielleicht denken. Das mag sein. Dennoch bin ich nicht jede Mutter, sondern ich, mit meinen eigenen Gedanken und Themen, die ich in Worte fassen und mit euch teilen möchte.
Dazu inspiriert wurde ich durch die Blogs die ich seit knapp 2 1/2 Jahren regelmäßig lese und die mir so viel gegeben haben: allen voran Katharina von http://sonea-sonnenschein.blogspot.de und Mia von http://mamablog-mamamia.com.
Natürlich bin ich bei weitem nicht so professionell, da ich weder Ahnung vom Schreiben, noch vom Fotografieren oder der Bearbeitung von Bildern habe. Trotzdem wage ich mich jetzt aus meinem Loch. Vielleicht lerne ich ja dazu.


Wer ich bin?

Ich heiße Julia, bin 36 Jahre alt, verheiratet und habe eine Tochter (2). Seit sie auf der Welt ist bin ich gewollt „nur“ Hausfrau und Mutter. Ich interessiere mich für Menschen und deren Beziehungen, Kommunikation und die Kunst, konstruktiv zu streiten. Ab September starte ich meine Ausbildung zur Heilpraktikerin Psychologie.
Wenn ich mal Zeit finde gehören Lesen, Nähen und Treffen mit Freunden zu meinen Beschäftigungen.

Warum Die gute Kinderstube?

Meine Erfahrungen als Mutter haben mich intuitiv weg von der autoritativen Erziehung und immer näher zum Attachment Parenting geführt. "Die gute Kinderstube" bedeutet für mich heute eben nicht mehr "gut erzogen" zu sein, sondern viel mehr ein bedürfnisorientiertes, gleichwürdiges Familienleben zu führen, in der alle Mitglieder Respekt erfahren. Versuchsreihen zur alltäglichen Umsetzung finden hier jeden Tag statt.


Und was passiert jetzt?

Regelmäßig unregelmäßig werde ich euch mit den Themen, die mich so interessieren bebloggen. Ich hoffe, dass das dann auch irgendwann mal von irgendwem gelesen und sogar kommentiert wird. Bis dahin dient es mir als Erweiterung meiner Gedankenwelt.

Eure Julia aus der guten Kinderstube